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Nicht der letzte Akt im Fall Monsanto/Syngenta?

Das Rätseln über den Rückzug der Übernahmeofferte des US-Konzerns setzt Syngenta-Führung unter erhöhten Druck.

Ruedi Mäder
In Bedrängnis geraten: Michel Demaré, Syngenta-Präsident.
In Bedrängnis geraten: Michel Demaré, Syngenta-Präsident.
Alessandro Della Bella, Keystone

Hugh Grant, der Chef des Agrochemiekonzerns Monsanto aus dem US-Bundesstaat Missouri, hatte noch im Juni auf seiner Goodwill-Werbe­tour in Europa versichert, diesmal könne man sich auf ein «long game» einrichten. Im April hatte Grant der Basler Konkurrentin eine Übernahme zu 449 Franken pro Syngenta-Aktie vorgeschlagen, wobei ein Baranteil von ungefähr 45 Prozent (zirka 202 Franken) in Aussicht gestellt wurde. Die Syn­genta-­Aktie kostete damals um 315 Franken. Anfang Juni folgte eine nächste Depesche aus St. Louis, unter anderem mit der Garantie einer Entschädigung über zwei Milliarden Dollar, falls der Zusammenschluss wider (Monsantos) Erwarten innert 18 Monaten von den Behörden nicht akzeptiert würde. Syngenta lehnte kategorisch ab und publizierte – ein seltener Fall – die zwei Schreiben der Monsanto-Spitze. Diese schien dranbleiben zu wollen.

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