«No Billag wird bei CNN Schweiz ein Thema sein»

Neuer TV-Sender am Start: Ex-SRF-Mann Urs Gredig sagt, was er als Chefredaktor mit CNN vorhat und wen er am liebsten interviewen würde.

«Richard Quest ist sehr interessiert an unserem Projekt»: Urs Gredig im neuen Zürcher CNN-Studio. (29. November 2017)

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Was will CNN Money Switzerland? Wird auch Ikone Richard Quest in der Schweiz auftreten? Urs Gredig, Chefredaktor des Business-Senders, sagts im Video-Interview (oben).

Erstellt: 29.11.2017, 15:59 Uhr

CNN Money startet am 24. Januar anlässlich des WEF

Der neue Business-TV-Sender CNN Money Switzerland geht am 24. Januar auf Sendung. Man habe den Start auf das Weltwirschaftsforums WEF in Davos gelegt, sagte der Gründer und Chef des Senders, Christophe Rasch, am Mittwoch vor den Medien in Zürich.

CNN Money werde Beiträge über die Themen Wirtschaft, Finanzen und Lifestyle verbreiten. Man renne aber nicht den Breaking News hinterher, erklärte Chefredaktor Urs Gredig. Das sei Sache von CNN mit dem roten Logo. CNN Money habe ein blaues Logo. «Wir haben Zeit, längere Geschichten zu erzählen.»

Täglich werde eine dreistündige Sendung von 18 bis 21 Uhr ausgestrahlt. Während des restlichen Tages werden Wiederholungen, aufgezeichnete Sendungen und Inhalte von CNN International verbreitet.

CNN Money richte sich an Führungskräfte, Geschäftsleute und Meinungsbildner, die an nationalen Finanz- und Wirtschaftsnachrichten, aber auch an Lifestyle-Themen interessiert seien. Sprache des Senders ist Englisch.

CNN Money Switzerland sei eine private Schweizer Firma mit Sitz in Lausanne, sagte Rasch. 80 Prozent der Aktien sind im Besitz des Managements. Die Teams arbeiten in Zürich und Genf. Das Studio in Zürich ist fertig. Ein weiteres wird in Gland VD gebaut, das Ende nächsten Jahres den Betrieb aufnehmen soll.

CNN Money Switzerland habe einen langfristigen Vertrag mit Turner Broadcasting Systems über die Verwendung der Marke CNN, sagte Rasch. (sda)

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