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Nokia schliesst in Japan den letzten Laden

Weiterer Rückschlag für den finnischen Konzern: Nokia zieht sich per Ende Juli aus dem japanischen Markt zurück. Die Geräte waren dort nie besonders gefragt.

Andere Hersteller gefragter: Fussgängerin in Tokio.
Andere Hersteller gefragter: Fussgängerin in Tokio.
AFP

Der finnische Handy-Hersteller Nokia schliesst Ende Juli den letzten seiner ehemals vier Läden in Japan und zieht sich damit aus diesem Markt weiter zurück. In den Läden waren High-End-Geräte der Marke Vertu verkauft worden, die bis zu 20 Millionen Yen (zirka 208'000 Franken) kosteten. Vertu erklärte nur, man wolle sich stärker auf das Kerngeschäft konzentrieren.

Geräte noch nie sonderlich populär

Nokia-Geräte waren in Japan nie sonderlich populär, mit der wachsenden Popularität der Smartphones ist der finnische Konzern weiter unter Druck geraten. Neben den iPhones von Apple sind in Japan besonders Geräte vom einheimischen Elektronikhersteller Sharp gefragt.

Nokia war seit 1968 der weltgrösste Hersteller von Mobilfunkgeräten. Im ersten Quartal dieses Jahres wurde Nokia aber vom Umsatz her von Apple überholt. Zudem sinkt der Marktanteil auch bei den verkauften Stückzahlen stetig. Im ersten Quartal lag er bei 29 Prozent, dem niedrigsten Anteil seit Ende der 90er-Jahre. Im vergangenen Monat warnte Nokia, Umsatz und Margen würden geringer ausfallen als erwartet. Besondere Schwierigkeiten gibt es bei den Smartphones, wo andere Hersteller deutlich populärere Geräte haben.

(dapd)

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