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Nokia streicht 4000 Stellen

Der Handyhersteller entlässt in Dänemark, Finnland und Grossbritannien Mitarbeiter. Vor allem im umkämpften Smartphone-Markt hat das Unternehmen an Boden verloren.

Der Handyhersteller Nokia streicht wegen sinkender Marktanteile und mit Blick auf die neue Allianz mit Microsoft weltweit 4000 Stellen. Betroffen seien vor allem Arbeitnehmende in Dänemark, Finnland und Grossbritannien, teilte das finnische Unternehmen mit.

Ausserdem will Nokia seine Handysoftware Symbian an Accenture auslagern. Dabei sollen 3000 weitere Mitarbeiter in China, Finnland, Indien, Grossbritannien und den USA noch in diesem Jahr zu dem Managementberatungs- und Technologiedienstleistungs-Unternehmen wechseln.

Im Gegenzug wird Accenture Nokia für dessen Smartphones Software-Dienstleistungen anbieten. Im Februar 2011 hatte Nokia als vormals unangefochtener Marktführer für Mobiltelefone den Wechsel von der hauseigenen Software-Plattform für Smartphones Symbian hin zur Microsoft-Telefonsoftware Windows Phone angekündigt.

Verlierer gegen Apple

Nokia kämpft seit längerem mit sinkenden Marktanteilen und hat vor allem beim lukrativen Markt für Smartphones Boden gegenüber Konkurrenten wie Apple mit seinem iPhone und Anbietern von Smartphones mit dem Google-Betriebssystem Android verloren.

Im rumänischen Nokia-Werk in Jucu, wohin der Konzern im Sommer 2008 die Produktion aus dem geschlossenen Werk im westdeutschen Bochum verlagert hatte, sind keine Änderungen geplant. Erst im vergangenen Jahr hatte Nokia die Handy-Produktion in Jucu hochgefahren und die Zahl der Beschäftigten auf rund 4500 verdoppelt.

SDA/miw

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