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Notenbanken kümmern sich um Liquidität

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) und die Europäische Zentralbank (EZB) machen gemeinsame Sache: Sie haben ein befristetes Swap-Abkommen angekündigt.

Ab dem 20. Oktober 2008 werden die SNB und das Euro-System jeden Montag zu einem fixen Preis Devisen-Swaps mit einer Laufzeit von sieben Tagen durchführen, wie die SNB am Mittwoch bekannt gab.

Mit der EZB wurde ein befristetes Swap-Abkommen abgeschlossen, das der EZB Zugang zu Liquidität in Franken zur Zuteilung an die Banken in ihrem Einflussbereich gewährt. Diese Massnahme bleibt so lange wie nötig in Kraft, mindestens jedoch bis Januar 2009.

Eigene Schuldverschreibungen

Gleichzeitig kündigte die SNB die Emission von Schuldverschreibungen - so genannten SNB Bills - an, um Liquidität abzuschöpfen und dadurch die geldpolitische Wirkung der liquiditätszuführenden Massnahmen zu neutralisieren.

Häufigkeit, Laufzeit und Höhe der SNB Bills richten sich nach den Bedürfnissen der Geldmarktsteuerung der Nationalbank. Die erste Auktion findet nach SNB-Angaben am Montag, dem 20. Oktober, statt.

SDA/mbr

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