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Novartis will mit den USA kooperieren

Nach der Veröffentlichung der Datenmanipulation fordert der US-Senat Informationen vom Schweizer Konzern.

Novartis-Chef Vasant Narasimhan steht wegen der Datenmanipulation in Kritik. Foto: Gian Ehrenzeller/Keystone
Novartis-Chef Vasant Narasimhan steht wegen der Datenmanipulation in Kritik. Foto: Gian Ehrenzeller/Keystone

Der Schweizer Pharmakonzern Novartis hat dem US-Senat die geforderten Informationen im Zusammenhang mit der Manipulation von Testdaten der millionenteuren Gentherapie Zolgensma zugesagt. «Wir planen eine Antwort, aber wir haben sie noch nicht abgeschickt», sagte ein Sprecher des Konzerns am Montag.

Die amerikanische Arzneimittelbehörde FDA wirft Novartis vor, die Manipulation von Testdaten vor der Zulassung von Zolgensma verschwiegen zu haben. Das Unternehmen hat die Manipulation eingeräumt und die beiden Forschungschefs der US-Tochter Avexis, aus deren Portfolio das mit einem Preis von gut zwei Millionen Dollar pro Einmaldosis teuerste Medikament der Welt stammte, entlassen.

Neben der FDA hat auch der US-Senat Informationen zu dem Vorfall gefordert und dem Konzern dafür eine Frist bis zu 23. August gesetzt. Zolgensma wird zur Behandlung der meist tödlich verlaufenden Erbkrankheit Spinale Muskelatrophie (SMA) bei Kleinkindern eingesetzt.

(SDA)

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