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Novartis-Chef schwört Angestellte gegen 1:12 ein

Vor der Abstimmung über die 1:12-Initiative hat Novartis seine 14'000 Mitarbeiter persönlich kontaktiert – und empfiehlt ihnen, ein Nein einzulegen. Andere Firmen sind zurückhaltender.

«Wir können es uns nicht leisten, unsere Traditionen aufzugeben»: Novartis-Chef Pascal Brenneisen. (19. Oktober 2012)
«Wir können es uns nicht leisten, unsere Traditionen aufzugeben»: Novartis-Chef Pascal Brenneisen. (19. Oktober 2012)
Keystone

Firmen warnen schon seit Längerem, dass bei einer Annahme der 1:12-Initiative der Jungsozialisten Arbeitsplätze ins Ausland abwandern. Sieben Wochen vor dem Abstimmungstermin ist der Basler Pharmakonzern Novartis aktiv geworden und hat seine rund 14'000 Angestellten sowie die Pensionierten in der Schweiz persönlich kontaktiert. Pascal Brenneisen, Chef von Novartis Schweiz, empfiehlt seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, am 24. November ein Nein in die Urne zu legen. Die Initiative sei kontraproduktiv und schade dem Wirtschaftsstandort, schreibt Brenneisen. Deshalb werde er persönlich gegen das Volksbegehren stimmen.

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