Zum Hauptinhalt springen

Nun rufen Meinungsforscher auch Handys an

Zehn Prozent der Schweizer Bevölkerung haben keinen Festnetzanschluss mehr. Um dennoch aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten, weichen Umfrageinstitute zunehmend auf Mobilnummern aus.

Nirgends ist man mehr sicher vor Marktforschern: Eine Frau blickt skeptisch auf ihr iPhone.
Nirgends ist man mehr sicher vor Marktforschern: Eine Frau blickt skeptisch auf ihr iPhone.
Keystone

Wer telefoniert, tut das immer häufiger mit dem Handy oder Smartphone. Viele verzichten gar ganz auf einen Festnetzanschluss. Gemäss Bundesamt für Statistik sind bereits 10 Prozent der Schweizer Bevölkerung nur noch über Handy erreichbar – Tendenz stark steigend.

Für Meinungs- und Marktforscher ist das ein Problem. Um bei Umfragen zu aussagekräftigen Resultaten zu kommen, müssen sie möglichst alle Bevölkerungsschichten erreichen. «Bei wissenschaftlichen Bevölkerungsumfragen ist die Repräsentativität der Stichprobe absolut entscheidend für die Qualität und Zuverlässigkeit der Ergebnisse», sagt Stefan Oglesby, Geschäftsführer des Link-Instituts für Markt- und Sozialforschung in Luzern. «Nur mit guter Repräsentativität lassen sich die gefundenen Ergebnisse auf die Gesamtbevölkerung hochrechnen.» Auch die anderen vom TA befragten Unternehmen betonen die Bedeutung der Repräsentativität.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.