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Die beste Post der Welt hat ein Imageproblem

Früher bekam sie einen Kaffee, heute muss sie den Poststellenabbau erklären: unterwegs mit Pöstlerin Yvonne Diethelm.

Christian Zürcher

Wer die grösste Veränderung der Post sehen will, muss Yvonne Diethelm beim Rauchen zusehen. Diethelm ist Pöstlerin, seit 24 Jahren schon, 40 Jahre alt, Muratti-Raucherin. «Ein Landei mit gelbem Blut», sagt sie. Sie fährt einen VW Caddy, natürlich gelb, ein Viermalvier, 40 587 Kilometer auf dem Tacho.

Mit ihm geht sie Tag für Tag auf Tour, hinten in Fischenthal im Zürcher Oberland. Die Landstrassen hoch zu den Höfen. Diethelm wird erwartet. Viele Leute öffnen die Tür, während Diethelm im Wagen noch die Handbremse zieht, und nehmen die Post persönlich entgegen. Es schifft, und Diethelm lacht, «Schöns Tägli».

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