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Ölpreis sinkt unter 100 Dollar

Die Finanzkrise hat auf breiter Front die Rohstoffpreise unter Druck gebracht. Lediglich der Goldpreis konnte sich gegen die Talfahrt stemmen.

Allen voran brach der Ölpreis um acht Prozent auf 98.15 Dollar je Fass US-Leichtöl der Sorte WTI ein. Auch das Fass Nordseeöl der Sorte Brent verbilligte sich um über sieben Prozent auf 95.57 Dollar. Anleger fürchten, dass die Konjunktur weltweit stärker als erwartet ins Stocken geraten und dies die Nachfrage nach Öl sowie den meisten Industriemetallen wie Kupfer, Blei oder Aluminium mindern wird. Noch im Juli hatte der Ölpreis mit über 147 Dollar ein Rekordhoch erreicht. Vor drei Wochen war der Preis aber schon einmal zeitweise unter 100 Dollar gerutscht.

Dollar-Entwicklung unter Beobachtung

Zum Rückgang der Rohstoffpreise trug Händlern zufolge auch die Erholung des Dollar bei. Seit Wochen haben sich viele Anleger über die Rohstoffmärkte gegen die Dollar-Schwäche abgesichert. Die US-Währung profitierte von der Aussicht auf ein Rettungspaket für das angeschlagene Bankensystem der USA.

Das Interesse der Anleger am Gold, der klassischen Fluchtburg in Krisenzeiten, blieb moderat. Der Preis verharrte leicht über dem Freitags-Schlusskurs von 883.25 Dollar. Die Preise für Kupfer brachen dagegen ein. Eine Tonne verbilligte sich bis Handelsschluss auf 6440 Dollar je Tonne von 6775 Dollar am Freitag. Das war der niedrigste Preis seit Dezember vorigen Jahres.

SDA/cpm

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