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Ölpreis steigt wieder – wegen Konflikt in Nigeria

Die Ölpreise sind nach der Rettung des US-Versicherungskonzerns AIG wieder gestiegen. Händler machten dafür auch die neuen Kämpfe in Nigeria verantwortlich.

Der Preis für ein Fass (159 Liter) der US-Sorte WTI klettert auf 94.34 Dollar, das waren 3.19 Dollar mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Fass der Nordseesorte Brent steigt um 2.97 Dollar auf 92.19 Dollar.

Der Ölpreis war in den vergangene Tagen vor allem wegen der Finanzmarktkrise und den erwarteten negativen Folgen für die Konjunktur gesunken. «Durch die Rettung des US- Versicherungskonzerns AIG ist der extreme Pessimismus am Markt etwas zurückgegangen», sagte ein Analyst.

Konflikt in Nigeria verschärft sich

Zugleich verwiesen die Experten auf neue Risiken beim Ölangebot. So habe sich bislang weitgehend unbeachtet die Sicherheitslage im weltweit achtgrössten Ölförderland Nigeria deutlich verschärft.

Regierungsangaben zufolge belaufen sich die Förderausfälle aufgrund von Anschlägen in den letzten Tagen auf 115'000 Fass pro Tag. Die Bewegung zur Befreiung des Nigerdeltas (MEND) hatte am Sonntag einen «Ölkrieg» ausgerufen und nach eigenen Angaben bereits eine Ölförderanlage zerstört.

Auch die vorübergehenden Förderausfälle im Golf von Mexiko durch den Hurrikan «Ike» machten sich zunehmend bemerkbar.

SDA/bru

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