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Orange bekommt einen neuen Namen

Noch in diesem Jahr soll der Mobilfunkanbieter seinen Namen wechseln. Seit kurzem gehört er dem französischen Unternehmer Xavier Niel.

Dieses Bild wird voraussichtlich bis Ende Jahr verschwinden: Orange-Logo vor einer Filiale in Zürich. (15. Februar 2013)
Dieses Bild wird voraussichtlich bis Ende Jahr verschwinden: Orange-Logo vor einer Filiale in Zürich. (15. Februar 2013)
Walter Bieri, Keystone

Dass Orange nur rund zwei Monate nach dem Besitzerwechsel bereits seinen Namen ändern kann, hängt mit den längst in Angriff genommenen Vorarbeiten dazu zusammen. Gemäss Orange-Schweiz-Chef Johan Andsjö dachte die Firma seit rund einem Jahr über einen neuen Namen nach. Obwohl die Namenslizenz erst im Frühjahr 2017 ausläuft, habe man mit einer frühen Aufgleisung des Rebrandings die nötige Flexibilität schaffen wollen, um nicht kurz vor Auslaufen der Namenslizenz solch eine wichtige unternehmerische Entscheidung treffen zu müssen, sagte Andsjö.

«Wir haben dann im Dezember während des Verkaufsprozesses unsere Ideen Xavier Niel präsentiert und waren glücklich, dass sie ihm gefallen haben». So sei die Umbenennung zwar zeitlich gesehen ein logischer Schritt des Besitzerwechsels, der Ende Dezember bekannt wurde und am 23. Februar vollzogen wurde. Die Vorarbeiten dafür hätten aber viel eher begonnen.

Im April weiss man mehr

Im Gespräche mit der Nachrichtenagentur sda sagte Andsjö weder, wie Orange Schweiz künftig heissen werde, noch, ob sich die Art der Angebote nach dem Besitzerwechsel bedeutend verändern werde. Einzelheiten zum neuen Auftritt würden erst am 23. April bekanntgegeben, hiess es von Seiten des Orange-Chefs.

Andsjö betonte aber, dass die bisherigen Abos und Angebote auf alle Fälle weitergeführt würden und auch an den Investitionen in den Ausbau der Mobilfunknetzwerke festgehalten werde. Wie die anderen Mobilfunkanbieter baut Orange derzeit insbesondere die Netze für die schnelle Übertragung von Daten aus.

Ebenfalls keine Auswirkungen hat der Namens- und Besitzerwechsel gemäss Andsjö auf die Struktur von Orange Schweiz und den Personalbestand. Der Mobilfunkanbieter hat allerdings bereits im vergangenen Jahr seine Kosten erheblich gesenkt, insbesondere die Personalkosten. So sank die Zahl der Vollzeitstellen von Herbst 2013 bis Herbst 2014 um rund 7 Prozent.

SDA/thu

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