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Orascom-VR sitzt in der Falle

Der dramatische Kurszerfall der Orascom-Aktien wird zu einem Problem für die Verwaltungsräte. Denn sie werden zur Hälfte mit Aktien entschädigt.

Michael Soukup
Hat einen Buchverlust von bisher 2,6 Milliarden Franken hinnehmen müssen: Mehrheitsaktionär und VR-Präsident Samih Sawiris.
Hat einen Buchverlust von bisher 2,6 Milliarden Franken hinnehmen müssen: Mehrheitsaktionär und VR-Präsident Samih Sawiris.
Reuters

Die Misserfolgsgeschichte wurde bereits vielfach dokumentiert. Am 14. Mai 2008 ging die Orascom Development Holding AG an die Börse. Der Emissionspreis betrug 152 Franken pro Aktie. In der ersten Woche stieg der Kurs auf 161.25 Franken – seitdem fallen und fallen die Titel. Als Hauptgrund dafür gelten die politischen Unruhen in Ägypten. Der bisherige Tiefstand wurde letzten Freitag mit 7.30 Franken erreicht. Auslöser war der Entscheid der Zürcher Kantonalbank (ZKB), die Orascom-Aktie aus ihrem Anlageuniversum zu kippen. Zwar besitzt Orascom als Hauptaktivum unbebautes Land in Ägypten, «ohne dieses Land würde der Wert der Aktie auf null sinken», so die ZKB.

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