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Orell Füssli: Neue Banknoten auf Kurs

Orell Füssli schrieb im vergangenen Jahr wieder schwarze Zahlen. Der Banknotendiebstahl von 2012 scheint nicht mehr nachzuwirken.

Mit dem Banknotendruck ist Orell Füssli voll ausgelastet: Die Orell-Füssli-Filiale Kramhof in Zürich. (14.4.2011)
Mit dem Banknotendruck ist Orell Füssli voll ausgelastet: Die Orell-Füssli-Filiale Kramhof in Zürich. (14.4.2011)
Alessandro Della Bella, Keystone

Nach einem Verlust von 17 Millionen Franken im Vorjahr verzeichnete Orell Füssli nun einen Gewinn vor Minderheiten von 1,7 Millionen Franken. Das Betriebsergebnis steigerte Orell Füssli auf 4 Millionen Franken, wie die Zürcher Gruppe mitteilte. Der Umsatz sei um 6 Prozent auf 288,1 Millionen Franken gestiegen. Trotz des positiven Ergebnisses beantragt der Verwaltungsrat wie bereits im vergangenen Jahr, keine Dividende an die Aktionäre auszuzahlen.

Zum besseren Ergebnis beigetragen hätten insbesondere die Verbesserung der Stabilität und die Produktivität im Banknotendruck, schrieb Orell Füssli. In diesem Bereich stieg der Umsatz um 23 Prozent auf 92,7 Millionen Franken. Das Betriebsergebnis im Banknotendruck lag mit minus 0,6 Millionen Franken allerdings weiterhin im roten Bereich.

Mit der Produktion der neuen Schweizer Banknotenserie liege Orell Füssli im Plan, sagte Konzernchef Martin Buyle auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Der aufsehenerregende Diebstahl von Banknoten im Jahr 2012 wirke sich indes nicht mehr auf das Ergebnis aus.

Ein gutes Jahr wird erwartet

Für das laufende Jahr zeigte sich Orell Füssli allerdings optimistisch: Die Produktionskapazität im Banknotendruck sei voll ausgelastet. Zudem sei 2014 der Maschinenpark erweitert worden, was Engpässe entschärft habe. Im Buchhandel habe das Joint Venture mit Thalia seine Marktposition verteidigen können, schrieb die Gruppe weiter. Zwar verzeichnete das Joint Venture im stationären Buchhandel einen leichten Rückgang. Dieser habe aber mit einem Wachstum bei E-Books und E-Readern teilweise aufgefangen werden können.

Der Bereich Atlantic Zeiser, der unter anderem Geräte für die Banknotenserialisierung herstellt, verzeichnete einen leichten Rückgang. Der Markt habe sich weniger dynamisch entwickelt als angenommen, hiess es. Auch im Verlagsgeschäft ging der Umsatz leicht zurück. Ein deutscher Schulbuchverlag habe einen Vertriebsvertrag gekündigt, begründete Orell Füssli den Rückgang.

SDA/rsz

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