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Ottos will nun auch Ski verkaufen

30 Prozent Preisunterschied zum Ausland sind dem Chef der Billigwaren-Kette Ottos zu viel: Er will darum ab nächstem Winter auch Ski ins Sortiment aufnehmen. Und er kündigt eine Wachstumsoffensive an.

Hat das Erbe seines Vaters Otto angetreten: Ottos-Chef Mark Ineichen. (Archivbild)
Hat das Erbe seines Vaters Otto angetreten: Ottos-Chef Mark Ineichen. (Archivbild)
Keystone

Mark Ineichen, Chef der Billigwaren-Kette Ottos, kündigt in einem Interview mit der Zeitung «Schweiz am Sonntag» eine Expansionsoffensive an. In den letzten zwei, drei Jahren habe man mit null Wachstum noch zu den Besten der Branche gehört.

«Dieses Jahr rechne ich filialbereinigt mit einem Wachstum von 2 bis 3 Prozent. Wir werden einige Geschäfte vergrössern und bis zu fünf neue Filialen eröffnen.» Kommenden Winter will er zudem mit dem Verkauf von Ski beginnen. «Wenn ich sehe, was die im Ausland kosten, fallen mir fast die letzten Haare aus. Da sprechen wir von mehr als 30 Prozent Preisunterschied.»

Heute betreibt Ottos 91 Filialen und zählt rund 20 Millionen Kunden pro Jahr. Stark wachsen will Ineichen auch mit der Outdoor-Kette Sherpa, von denen es heute 15 Shops gibt. «Wir eröffnen 2013 jeweils einen neuen Shop in Winterthur, im Zürcher Oberdorf und in Visp», sagt der Sohn des vor einem Jahr verstorbenen FDP-Nationalrates Otto Ineichen. «In den nächsten zwei Jahren möchten wir 25 Filialen haben.»

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