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Pep-Boys-Deal: Bridgestone verliert gegen Icahn

Der japanische Reifenhersteller gibt sich im Bieterwettbewerb um die US-Werkstatt- und Fachmarktkette Pep Boys-Manny geschlagen. Sieger ist einmal mehr US-Investor Icahn.

Wird als Vater des aktiven Investements bezeichnet: US-Investor Carl Icahn. (Archivbild)
Wird als Vater des aktiven Investements bezeichnet: US-Investor Carl Icahn. (Archivbild)
Mark Lennihan, Keystone

Man werde kein Gegengebot zur Offerte des US-Investors Carl Icahn abgeben, kündigte Bridgestone in Tokio an. Der japanische Konzern war sich mit dem US-Unternehmen bereits fast handelseinig gewesen, als Icahn am Montag ein gegenüber dem Bridgestone-Gebot um 1,50 Dollar verbessertes Angebot pro Aktie unterbreitete. Pep Boys-Manny kündigte daraufhin an, die Vereinbarung mit Bridgestone rückgängig machen zu wollen.

Bereits 12 Prozent der Aktien

Pep Boys-Manny wird nach dem Icahn-Gebot mit einer Milliarde Dollar bewertet. Der Milliardär Icahn hatte vor kurzem bereits 6,55 Millionen Aktien – entsprechend gut 12 Prozent – von Pep Boys-Manny gekauft.

Icahn ist für sein aggressives Auftreten bekannt. So hat er sich beim Versicherer American International Group beteiligt und fordert eine Aufspaltung des Konzerns. Bei Apple drang er auf eine Aufstockung des Aktienrückkaufprogramms. Pep Boys-Manny betreibt 800 Niederlassungen in den USA.

SDA/afo

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