Zum Hauptinhalt springen

Perfekte Mitarbeiter gratis

Der Druck ist für viele Schweizer Unternehmen zu klein, ihre Mitarbeiter ständig weiterzubilden.

Als Kind erhält man in der Schweiz Bildung, als Angestellter nicht mehr. Foto: Hans Baumgartner (Keystone)
Als Kind erhält man in der Schweiz Bildung, als Angestellter nicht mehr. Foto: Hans Baumgartner (Keystone)

Noch vor ein paar Monaten war das ein kalter Fachausdruck, den höchstens Personalchefs oder Ökonomieprofessoren verwendeten: Matching. In der Diskussion, wie die Zuwanderungsinitiative umgesetzt werden kann, erlebte das Wort jedoch einen rasanten Aufstieg, aus dem Fachwort wurde ein Abwehrsystem. Nun nutzten es all jene, die sich gegen eine Aufgabe wehrten, die ihnen nicht passte: dass Unternehmen bei hoher Arbeitslosigkeit gezwungen werden können, Arbeitslose zum Bewerbungsgespräch zu em­pfangen und eine Ablehnung zu begründen. Das Matching stimme nicht, hiess es dann jeweils – Arbeitslose und offene Stellen passten nicht zusammen. Schliesslich könne man aus einem Bauarbeiter keinen Baumeister oder gar Ingenieur machen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.