Zum Hauptinhalt springen

Peugeot-Aktie stürzt ab

Berichte über einen möglichen Einstieg des chinesischen Autobauers Dongfeng und des französischen Staates bei PSA Peugeot-Citroën sorgen für Panik bei den Anlegern.

Am Montagvormittag verlor die Aktie des angeschlagenen französischen Autobauers an der Pariser Börse mehr als 9 Prozent ihres Wertes. Zuvor hatte PSA in einer kurzen Mitteilung Berichte über eine unmittelbar bevorstehende Kapitalerhöhung dementiert. Es gebe zwar Verhandlungen mit «verschiedenen Partnern», keines dieser Projekte befinde sich aber derzeit in einem «Stadium der Reife».

Medienberichten zufolge könnten Dongfeng und der französische Staat mit jeweils 1,5 Milliarden Euro bei Peugeot Citroën einsteigen. Eine solche Kapitalerhöhung würde den Einfluss der bisherigen Aktionäre schmälern, weswegen ein Kursverlust der PSA-Aktien an der Pariser Börse erwartbar war. In der Vergangenheit war immer wieder über einen Einstieg von Dongfeng bei PSA spekuliert worden.

PSA Peugeot Citroën leidet besonders unter der Krise auf dem europäischen Automarkt, wo er nach wie vor den Grossteil seiner Fahrzeuge verkauft. 2012 brach der Absatz von Fahrzeugen des Konzerns weltweit um 16,5 Prozent ein, PSA musste den höchsten Nettoverlust seiner Geschichte verkraften. Der Konzern hat bereits einen drastischen Sparplan beschlossen, der die Streichung von 11'200 Stellen bis Mai 2014 vorsieht.

AFP

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch