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Pferdefleisch kommt aus «Qualproduktion»

In der Schweiz angebotenes Import-Pferdefleisch wird zum Teil tierschutzwidrig produziert. Das zeigen Recherchen des Tierschutzbundes Zürich. Sterbende oder kranke Pferde würden sich selbst überlassen.

Ohne ärztliche Betreuung: Ein sterbendes Pferd in Buenos Aires. (Screenshot: «Kassensturz»)
Ohne ärztliche Betreuung: Ein sterbendes Pferd in Buenos Aires. (Screenshot: «Kassensturz»)

Pro Jahr werden rund 5000 Tonnen Pferdefleisch in die Schweiz importiert. Das einheimische Pferde- und Fohlenfleisch deckt nur rund 8 Prozent der Nachfrage. Der grösste Teil des importierten Fleisches stammt aus Kanada und Mexiko, gefolgt von Argentinien.

Zusammen mit deutschen, belgischen, kanadischen und amerikanischen Tierschutzorganisationen hat der Tierschutzbund Zürich (TSB) die Produktionsbedingungen vor Ort untersucht und schlägt Alarm: Videoaufnahmen und Stichproben in Übersee zeigen, dass mit den Schlachtpferden oft nicht tierschutzkonform umgegangen wird. «Wir können beweisen, dass viele Informationen der Importeure, Zwischenhändler, Grossisten und Detailhändler nicht korrekt sind und die Pferde entgegen den Behauptungen nicht nach EU-und Schweizer Standard transportiert und geschlachtet werden», sagt Sabrina Gurtner, Projektleiterin beim TSB.

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