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Pharma kämpft erfolgreich

Der Bundesrat lehnt eine sofortige Senkung der Medikamentenpreise ab. Konsumenten profitieren vorerst nicht vom tiefen Euro-Kurs.

Medikamente werden frühestens im November 2016 billiger. Foto: Gaëtan Bally (Keystone)
Medikamente werden frühestens im November 2016 billiger. Foto: Gaëtan Bally (Keystone)

Angesichts des tiefen Euro-Franken-Kurses forderten der Preisüberwacher und die Krankenkassen vom Bundesrat eine rasche Senkung der Medikamentenpreise. Zurzeit profitieren die Hersteller von Umrechnungskursen von 1.27 bis 1.29 Franken pro Euro. Würde für den Preisvergleich mit dem Ausland ein ­aktueller Wechselkurs von 1.05 Franken angewandt, könnten pro Jahr netto 500 Millionen Franken Medikamentenkosten eingespart werden, rechnete Preisüberwacher Stefan Meierhans vor.

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