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Pharmariese UCB streicht 2000 Jobs

Aus Spargründen hat der belgische Pharmakonzern UCB beschlossen, 17 Prozent seiner Belegschaft zu entlassen.

UCB wolle mit dem umfassenden Sparprogramm die Organisation straffen, Ressourcen neu verteilen und sich stärker auf Kernbereiche ausrichten, teilte der Brüsseler Pharmakonzern mit. UCB hat derzeit weltweit etwa 12’000 Beschäftigte in rund 40 Ländern.

Konkurrenz durch Generika setzt zu

Mit dem Sparprogramm reagiert UCB auf die scharfe Konkurrenz durch Anbieter billigerer Generika. Konzerchef Doliveux wil UCB noch stärker als ein Biopharmazie-Unternehmen aufstellen, das auf die Krankheitsgebiete Zentrales Nervensystem und Immunologie ausgerichtet ist.

UCB hatte den Konzernumbau bereits Anfang August angekündigt. Mit dem Programm sollen innerhalb von drei Jahren etwa 300 Millionen Euro für verstärkte Investitionen ins Kerngeschäft und in die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und Ertragskraft gewonnen werden.

Patente laufen ab

Bei UCB drückt gegenwärtig der Patentablauf in den USA beim Allergie-Mittel Zyrtec auf Umsatz und Gewinn. Zudem hatte der Konzern im März das Parkinsonpflaster Neupro in den USA vom Markt genommen. Auch das wird UCB zufolge dieses Jahr die Ergebnisse schmälern.

SDA/cpm

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