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Piloten zum Ausleihen

Das Geschäft mit Leihpiloten blüht. Diese arbeiten unter schlechteren Bedingungen als ihre fest angestellten Kollegen. Swiss-Piloten befürchten, dass ihre Airline – wieder – auf dieses System zurückgreift.

Vielleicht haben sie bald geliehene Kollegen: Swiss-Piloten bereiten sich im Cockpit auf einen Flug von Chicago nach Zürich vor. (1. Mai 2013)
Vielleicht haben sie bald geliehene Kollegen: Swiss-Piloten bereiten sich im Cockpit auf einen Flug von Chicago nach Zürich vor. (1. Mai 2013)
Christian Beutler, Keystone
Hat gut lachen, gut die Hälfte «seiner» Piloten jedoch nicht: Michael O'Leary, CEO der irischen Billigairline Ryanair, posiert am Flughafen Breslau in Polen vor einer Maschine seiner Fluggesellschaft. (24. Januar 2012)
Hat gut lachen, gut die Hälfte «seiner» Piloten jedoch nicht: Michael O'Leary, CEO der irischen Billigairline Ryanair, posiert am Flughafen Breslau in Polen vor einer Maschine seiner Fluggesellschaft. (24. Januar 2012)
Maciej Kulczynski/EPA
Sind fremdsprachige Leihpiloten ein Sicherheitsrisiko? Ein Pilot drückt vor einem Swiss-Flug von Zürich nach Oslo einen Knopf an der Cockpitdecke. (12. April 2013)
Sind fremdsprachige Leihpiloten ein Sicherheitsrisiko? Ein Pilot drückt vor einem Swiss-Flug von Zürich nach Oslo einen Knopf an der Cockpitdecke. (12. April 2013)
Gaëtan Bally, Keystone
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Das Luftfahrtbusiness ist zäh. Viele Airlines müssen Geld einsparen, wo immer es geht – speziell in Europa, wo der Betrieb einer Airline teurer ist als anderswo. «Es gibt diesbezüglich keine Tabus mehr. Alles Mögliche wird geprüft», sagt Kurt Hofmann, Aviatikexperte aus Österreich. So auch das System mit den sogenannten Leihpiloten, die via Vermittlungsfirmen an Airlines ausgeliehen werden und in der Regel günstiger sind als fest angestellte Berufskollegen. Während Business- und Charterairlines schon länger in Spitzenzeiten ihren Personalbedarf mit eingemieteten Piloten decken, greift dieses System nun auch bei den klassischen Linienfluggesellschaften um sich.

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