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Post verdient leicht weniger

Höhere Personalkosten und ein neues rechtliches Kleid liessen bei der Schweizerischen Post im ersten Quartal 2012 den Konzerngewinn sinken. Er liegt mit 299 Millionen Franken 6 Prozent unter der Vorjahresperiode.

Die Post erwartet insgesamt ein gutes Ergebnis für 2012: Eine Frau sortiert Briefe im Briefzentrum in Härkingen SO. (29. Juni 2011)
Die Post erwartet insgesamt ein gutes Ergebnis für 2012: Eine Frau sortiert Briefe im Briefzentrum in Härkingen SO. (29. Juni 2011)
Keystone

Die Post hat von Januar bis März 299 Millionen Franken Gewinn erwirtschaftet (Vorjahresquartal: 319 Millionen Franken). Sie begründet die sechsprozentige Abnahme einerseits mit höherem Personalaufwand in Folge gestiegener Vorsorgeaufwendungen. Anderseits schlugen einmalig anfallende Kosten im Zusammenhang mit der anstehenden rechtlichen Umstrukturierung der Post zu Buche.

Unter dem Vorjahresniveau lagen die Ergebnisse in den Märkten Logistik (40 Millionen; -6 Millionen) und öffentlicher Personenverkehr (10 Millionen; -1 Million). Bei Postfinance sank der Gewinn vor Steuern im Vergleich zum Vorjahresquartal um 3 Millionen auf 178 Millionen Franken – trotz anhaltenden Kundenzulaufs. Auch hier beeinflusste unter anderem ein höherer Personalaufwand die Zahlen.

Im Kommunikationsmarkt erhöhte sich das Betriebsergebnis um 5 Millionen auf 60 Millionen Franken. Die Verbesserung führt die Post vor allem auf ein tieferes Defizit im Poststellennetz zurück; dieses sank um 9 Millionen auf 27 Millionen Franken.

Zuversicht fürs Gesamtjahr

Der Betriebsertrag des gesamten Konzerns stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal leicht um 0,4 Prozent auf 2,223 Milliarden Franken. Die vollständig aus eigenen Mitteln finanzierten Investitionen entsprechen einem Volumen von 77 Millionen Franken (15 Millionen mehr als im Vorjahresquartal).

Aus heutiger Sicht sei ein gutes Jahresergebnis 2012 zu erwarten – wenn auch unter dem sehr guten Vorjahresniveau, schreibt das Unternehmen. 2011 lag der Konzerngewinn bei 904 Millionen Franken.

SDA/rub

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