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Poststellen machen weniger Verlust

Der Gewinn der Schweizerischen Post stagniert im Vergleich zum Vorjahr. Während die Personalkosten gestiegen sind, weist der Konzern für das Poststellennetz und die Postfinance deutlich bessere Zahlen aus.

Die Post spricht von einem guten Ergebnis: Poststelle in Morges.
Die Post spricht von einem guten Ergebnis: Poststelle in Morges.
Keystone

Die Schweizerische Post hat in den ersten drei Quartalen 2012 einen Konzerngewinn von 712 Millionen Franken erwirtschaftet. Dies ist rund ein Prozent weniger als in der Vorjahresperiode. Die Post spricht in einer Mitteilung trotzdem von einem guten Ergebnis.

Hauptverantwortlich für den leicht tieferen Gewinn in den ersten neun Monaten seien höhere Personalaufwendungen gewesen. Der Umsatz stieg gegenüber der Vorjahresperiode um 43 Millionen auf 6342 Millionen Franken.

Betriebsverlust gesunken

Trotz «herausfordernden Rahmenbedingungen» hätte das Unternehmen von Januar bis September dieses Jahres in allen vier Märkten «positive Ergebnisse» erwirtschaftet.

Im Kommunikationsmarkt stieg das Betriebsergebnis um drei Millionen auf 56 Millionen Franken. Hauptgrund für die Verbesserung ist laut Post der tiefere Betriebsverlust im Poststellennetz. Im Logistikmarkt sank das Betriebsergebnis auf 100 Millionen Franken (Vorjahr: 111 Millionen Franken). Für die Abnahme seien vor allem höhere Kosten für Speditionsleistungen und neue IT-Systeme verantwortlich.

Die im Retailfinanzmarkt tätige Postfinance erzielte ein Betriebsergebnis von 497 Millionen Franken, ein Plus von 33 Millionen gegenüber der Vorjahresperiode. Im Markt für öffentlichen Personenverkehr erwirtschaftete Postauto ein um 3 Millionen Franken besseres Betriebsergebnis von 33 Millionen Franken.

Für das gesamte Jahr 2012 rechnet die Post mit einem Konzernergebnis auf dem Niveau des Vorjahres. Damals erzielte sie einen Konzerngewinn von 904 Millionen Franken.

SDA/mw

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