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Prestigeträchtiger Job für die UBS

Die Schweizer Grossbank wird Leading Bank bei der Privatisierung der britischen Post Royal Mail.

Britisches Rot bringt der UBS eine neue Aufgabe: Briefkasten der Royal Mail.
Britisches Rot bringt der UBS eine neue Aufgabe: Briefkasten der Royal Mail.
Keystone

Ende Jahr soll es soweit sein: Die britische Post Royal Mail wird dann privatisiert. Später könnte ein Börsengang folgen. Die UBS gehört zusammen mit der US-Investmentbank Goldman Sachs zu den Leading Banks, welche diesen Prozess begleiten. Das berichten britische Medien. Mit im Boot sitzen mit Barclays und Merrill Lynch zwei weitere Grossbanken. Sogenannte IPOs (Initial Public Offering) sind immer auch gute Geschäfte für die Banken. Sie beraten, begleiten – und kassieren dafür Gebühren. Laut britischen Medienberichten wird Royal Mail mit rund 3 Milliarden Pfund bewertet, umgerechnet zirka 4,4 Milliarden Franken.

Börsengänge sind für Banken auch eine prestigeträchtige Angelegenheit, wie ZKB-Experte Andreas Neumann in einem Interview mit Redaktion Tamedia erklärte. Royal Mail ist die grösste Privatisierung in Grossbritannien seit 20 Jahren. In den 90er-Jahren war es die britische Eisenbahn, welche privatisiert wurde. Laut Neumann können bei Börsengängen 3 bis 5 Prozent an Gebühren anfallen.

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