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Puma schnappt sich einen der populärsten Fussballklubs

Der deutsche Sportausrüster Puma präsentiert fürs vergangene Jahr ein Rekordergebnis. Die Geschäftsleitung möchte bis ins Jahr 2015 noch höher hinaus und präsentiert einen ehrgeizigen Plan.

Produziert Produkte für diverse Sportarten: Schuhe von Puma.
Produziert Produkte für diverse Sportarten: Schuhe von Puma.

Mit einem Rekordumsatz von knapp über drei Milliarden Euro im vergangenen Jahr sieht sich Europas zweitgrösster Sportausrüster Puma auf dem besten Weg zu weiteren Höhenflügen. Der Vorsitzende Geschäftsführende Direktor Franz Koch bekräftigte auf der Bilanzpressekonferenz heute in Herzogenaurach das Ziel, bis 2015 Erlöse in Höhe von vier Milliarden Euro zu erreichen. «Puma greift wieder an», sagte Koch.

Dabei helfen soll die bereits eingeleitete Fokussierung, wieder stärker nicht nur als Sportlifestylemarke, sondern auch als Sportausrüster wahrgenommen zu werden. «Wir wollen unsere Wurzeln stärken», sagte Koch. Aktuell verteile sich der Umsatz der Puma-Gruppe zu 65 Prozent auf den Bereich Lifestyle und zu 35 Prozent auf Performance. Mittelfristig werde ein Verhältnis von 60 zu 40 angestrebt, um «die richtige Balance» zu finden und auch für Jugendliche wieder attraktiver zu werden.

Ausbau im Fussballgeschäft

Dazu weitet Puma das Fussballgeschäft aus und ist in der kommenden Bundesligasaison neuer Ausrüster unter anderem des deutschen Meisters Borussia Dortmund. «Jugendliche können sich dann mit ihren Ikonen identifizieren, die Puma-Kleidung tragen», sagte Koch.

2011 erzielte die Gruppe nach dem stärksten vierten Quartal in ihrer Unternehmensgeschichte einen Umsatzanstieg um währungsbereinigt 12,1 Prozent auf knapp über drei Milliarden Euro. In Euro entsprach dies einem Plus von 11,2 Prozent. Der Konzerngewinn nach Steuern stieg um 13,8 Prozent auf 230,1 Millionen Euro und legte damit deutlich stärker zu als prognostiziert.

Wachstum in allen Regionen und Bereichen

Zum Wachstum trugen nach Angaben des Bereichsleiters Finanzen der Puma SE, Michael Lämmermann, alle Regionen und alle Produktbereiche (Textilien, Schuhe, Accessoires) bei. Besonders kräftig legte Puma in den USA zu. Die Mitarbeiterzahl stieg weltweit auf 10'836 Vollzeitbeschäftigte (Vorjahr: 9697), darunter 1003 in Deutschland (Vorjahr: 859). Die Aktionäre sollen eine um 0.20 auf 2.00 Euro erhöhte Dividende erhalten.

Im laufenden Jahr will Puma den Umsatz im oberen einstelligen Bereich steigern und dies 2013 wiederholen. Der Konzerngewinn soll jeweils im mittleren einstelligen Bereich wachsen.

Neben seiner wirtschaftlichen Entwicklung konzentriert sich Puma auch auf sein ökologisches Engagement und will vermehrt Produkte aus recyceltem oder biologisch angebautem Material anbieten. Von Puma gebe es bereits eine Outdoor-Jacke und einen Schuh aus recyceltem Polyester. «Ungefähr 16 Prozent unserer Textilien wurden 2011 aus nachhaltigen Materialien gefertigt», sagte Koch. Bis 2015 sollen es 50 Prozent sein.

dapd/mrs

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