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«Der Ober sticht den Unter»: Warum Gisel gehen musste

Der Raiffeisen-Chef stellte seinen Abgang als freiwillig dar – doch es war ein interner Machtkampf, der Gisel den Job kostete.

Jorgos Brouzos, Peter Burkhardt und Caroline Freigang
Die Chronik zum Raiffeisen-Skandal. (Video: Tamedia/SDA/Keystone)

Es war ein aussichtsloser Kampf. Raiffeisen-Chef Patrik Gisel versuchte in den vergangenen Monaten viel, um sich von seinem Vorgänger Pierin Vincenz zu distanzieren. Das gelang ihm nicht. Die Nähe zu seinem ehemaligen Chef wurde ihm nun zum Verhängnis und kostet ihn das Amt. Gisel war wegen der Affäre um das Geschäftsgebaren von Vincenz in der Öffentlichkeit wiederholt kritisiert worden. Dieser soll bei Firmenübernahmen der Kreditkartengesellschaft Aduno und der Beteiligungsgesellschaft Investnet ein Doppelspiel gespielt und persönlich abkassiert haben. Er sass deswegen während rund 15 Wochen in Untersuchungshaft. Die Behörden ermitteln, Vincenz bestreitet alle Vorwürfe.

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