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Raiffeisen und Julius Bär buhlen um Bank Sarasin

Die Genossenschaftsbank Raiffeisen und die Privatbank Julius Bär sind an einer Akquisition der Bank Sarasin interessiert. Die Zürcher Privatbank habe dafür bereits eine «unverbindliche Offerte» eingereicht.

Stetiges Interesse an Übernahmen: Julius Bär-Filiale in Zürich. (Archivbild)
Stetiges Interesse an Übernahmen: Julius Bär-Filiale in Zürich. (Archivbild)
Keystone

In die Schweizer Privatbanken-Szene ist Bewegung gekommen, seit die holländische Rabobank der US-Bank JP Morgan Anfang Jahr den Auftrag erteilt hat, ihre Stimmenmehrheit an der Basler Privatbank Sarasin zu verkaufen. Aufgeschreckt durch die Aussicht, womöglich in unwillkommene Hände zu geraten, wurde das Sarasin-Management aktiv. Im Mai sagte Sarasin-Chef Joachim Straehle der «Financial Times», es sei kein Geheimnis, dass das Management die Privatbank mittels eines Kreditdeals übernehmen möchte. Um das Projekt eines Auskaufs durchs Management wurde es aber bald ruhig: Nicht genügend Investoren waren gewillt, die von Straehle gesuchten zwei Milliarden Franken vorzuschiessen, um den Holländern die Kontrollmehrheit an Sarasin abzukaufen (die Rabobank kontrolliert 68,6 Prozent der Stimmen, aber nur 46,1 Prozent des Kapitals von Sarasin).

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