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Raschelsack-Verbot sorgt für Ärger

Die Plastikindustrie versucht, den Anbietern kompostierbarer Tüten ein Redeverbot aufzuerlegen.

Um den Verbrauch zu reduzieren und damit die Umwelt zu schonen, werden Einweg-Plastiksäcke kostenpflichtig.
Um den Verbrauch zu reduzieren und damit die Umwelt zu schonen, werden Einweg-Plastiksäcke kostenpflichtig.
Getty Images
Die Plastiksäckchen sind in der Politik umstritten: Ein Migrolino-Shop in Zürich.
Die Plastiksäckchen sind in der Politik umstritten: Ein Migrolino-Shop in Zürich.
Christian Beutler, Keystone
Noch sind sie gratis: Einweg-Plastiksäcke in einer Migros-Filiale.
Noch sind sie gratis: Einweg-Plastiksäcke in einer Migros-Filiale.
Gaetan Bally, Keystone
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Selten hat eine Motion wie diese für derart viel Aufregung gesorgt: Das Verbot der dünnen weissen Plastiksäckche, die an den Kassen der Detailhändler erhältlich sind. Das Parlament hat der Motion des CVP-Nationalrats Dominique de Buman 2012 zugestimmt. Der Freiburger wurde danach als «Verrückter» und «Idiot» bezeichnet, weil zwischenzeitlich der Eindruck entstand, das Verbot gelte für sämtliche Plastiktaschen, etwa auch jene Beutel, die für Gemüse und Obst vorgesehen sind. De Buman wollte dies aber explizit nicht, er führte die Aufregung auf einen Übersetzungsfehler zurück.

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