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Recyclingunternehmer müsste man sein

Eine Lohnstudie zeigt, in welchen Schweizer Branchen die Chefs am besten verdienen. Und wie sich die Kaderlöhne in den letzten Jahren verändert haben.

Bezahlen ihre Kaderleute gut: Recyclingunternehmen – im Bild Abfallbehälter am Bahnhof in Biel.
Bezahlen ihre Kaderleute gut: Recyclingunternehmen – im Bild Abfallbehälter am Bahnhof in Biel.
Keystone

In keiner anderen Branche werden die Chefs so gut entlöhnt wie in Energie-, Wasser-, Entsorgungs- und Recyclingunternehmen. Dies zeigt eine Studie der «Handelszeitung» und der Unternehmensberatung Kienbaum. 232'000 Franken beträgt das durchschnittliche Salär auf Kaderebene. Auf Platz 2 folgt die Versicherungsbranche mit 219'000 Franken, auf Platz 3 Kreditinstitute und Banken mit 203'000 Franken.

Besonders positiv haben sich laut dem Bericht die Löhne in der Branche Medizin- und Elektrotechnik entwickelt, in der die Schweiz traditionell sehr gut aufgestellt sei. Die Logistikbranche leide hingegen unter grossem Konkurrenz- und Preisdruck, weshalb die Löhne dort weniger stark angestiegen sind. Im 10-Jahres-Rückblick zeigt sich, dass sich die Kader dieses Jahr allgemein eher bescheiden müssen: Die Gehaltszuwächse liegen immer noch auf einem niedrigen Niveau. Lagen sie im Topmanagement 2007 noch bei 4,5 Prozent, müssen sich die Topkader 2014 mit einem Zuwachs von 0,8 Prozent begnügen.

Die Studie zeigt auch die Gehaltsstruktur bei den Schweizer Kadern auf: 10 Prozent verdienten mehr als 300'000 Franken, knapp 30 Prozent zwischen 140'000 und 180'000 Franken jährlich.

Die regionalen Unterschiede sind hingegen gross. So liegen die Gehälter in der Agglomeration Zürich um 9,7 Prozent höher als im Durchschnitt, im Tessin um 10,8 Prozent tiefer.

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