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Rekordbusse für Novartis

Nach den Banken geraten nun die Pharmaunternehmen in den Fokus der US-Justiz. Der Konzern soll wegen Schmiergeldern mit 3,4 Milliarden Dollar gebüsst werden.

Von Walter Niederberger
Unter dem Verdacht der Begünstigung: Apotheken in den USA. Foto: Keith Levit (Alamy)
Unter dem Verdacht der Begünstigung: Apotheken in den USA. Foto: Keith Levit (Alamy)

3,4 Milliarden wegen Schmiergeldzahlungen. Mit der geforderten Busse gegen den Schweizer Pharmakonzern Novartis übertrifft sich der New Yorker Generalstaatsanwalt Preet Bharara selber. Seine Forderung ist die höchste, die je gegen eine Pharmafirma gestellt wurde. Sie ist auch höher als die Vergleiche mit der Credit Suisse und der UBS für ihre Steuerdelikte. Besonders belastend ist, dass Novartis als Wiederholungstäterin behandelt wird. Im schlimmsten Fall könnte der Konzern von den staatlichen Versicherungen Medicare und Medicaid ausgeschlossen werden.

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