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«Revolving doors» und die Frage nach der Befangenheit

In den USA wechselt die Chefermittlerin gegen die Credit Suisse in die Privatwirtschaft, in der Schweiz gehen zwei Finma-Leute in die Finanzindustrie. Unabhängigkeit garantiert?

Von der Finanzmarktaufsicht (Finma) zur Swiss Re: Direktor Patrick Raaflaub wird oberster Risikokontrolleur beim Versicherungskonzern.
Von der Finanzmarktaufsicht (Finma) zur Swiss Re: Direktor Patrick Raaflaub wird oberster Risikokontrolleur beim Versicherungskonzern.
Peter Klaunzer, Keystone
Von der Finma zur Credit Suisse: Urs Zulauf kümmert sich nach 30 Jahren bei der Finanzaufsicht um die Verwaltung versteuerter Kundengelder bei der Grossbank.
Von der Finma zur Credit Suisse: Urs Zulauf kümmert sich nach 30 Jahren bei der Finanzaufsicht um die Verwaltung versteuerter Kundengelder bei der Grossbank.
Martial Trezzini, Keystone
Vom US-Justizministerium zurück in die Privatwirtschaft: Die Anwältin Kathryn Keneally (2.v.r.) tritt nach erfolgreichem Kampf gegen die Steuerflucht von der grossen Bühne ab.
Vom US-Justizministerium zurück in die Privatwirtschaft: Die Anwältin Kathryn Keneally (2.v.r.) tritt nach erfolgreichem Kampf gegen die Steuerflucht von der grossen Bühne ab.
Evan Vucci, Keystone
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Der Fall Credit Suisse war für die 56-jährige Anwältin Kathryn Keneally ein Grosserfolg im Kampf gegen die Steuerflucht. Nun wechselt sie vom Justizministerium in die Privatwirtschaft zurück. In den USA sind «revolving doors» (Drehtüren) ein Dauerbrenner. Vor allem Wechsel von Goldman-Sachs-Bankern in die US-Regierung und zurück gaben in der Finanzkrise zu reden.

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