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Roche will neue Fabrik bauen

Der Pharmakonzern will in Basel eine neue Produktionsstätte für Medikamente bauen. Mit der Fabrik sollen 50 neue Arbeitsplätze entstehen.

Neues Zentrum für biologische Medikamente: Roche-Hauptsitz in Basel. (Archiv)
Neues Zentrum für biologische Medikamente: Roche-Hauptsitz in Basel. (Archiv)
Reuters

Der Pharmakonzern Roche will in Basel eine neue Fabrik zur Herstellung von Biopharmazeutika errichten. Die Investitionen dafür werden 190 Millionen Franken betragen. Es sollen gemäss Roche 50 neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

Der Ausbau in der Schweiz ist Teil eines Investitionsplans mit einem Volumen von 800 Millionen Franken, mit dem Roche sein weltweites Produktionsnetzwerk für biopharmazeutische Produkte ausbauen will. Neben Basel sind Penzberg in Deutschland sowie Vacaville und Oceanside in den USA als Standorte für die Investitionen vorgesehen, wie Roche mitteilte.

Bau ab 2014

In Basel sollen Medikamente hergestellt werden, die Nebenwirkungen von Chemotherapien mildern. Der Bau der neuen Produktionsanlage in Basel soll im Januar 2014 beginnen. Diese wird ein älteres Gebäude auf dem Nordareal des Pharmakonzerns ersetzen. Die Anlage wird gemäss Plänen im August 2016 in Betrieb gehen, heisst es in der Mitteilung weiter.

Wir erwarten, dass die neue Anlage 50 hoch qualifizierte Arbeitsplätze für Techniker, Wissenschaftler, Ingenieure und Qualitätsfachleute schaffen wird», wird der Standortleiter von Roche Basel in der Mitteilung zitiert.

Nachfrage abdecken

Insgesamt wird Roche mit seinem Investitionsprogramm weltweit 500 neue Arbeitsplätze schaffen. Mit den neuen Produktionskapazitäten soll die Nachfrage nach bereits zugelassenen Roche-Wirkstoffen, wie beispielsweise Kadcyla und Perjeta, befriedigt werden. Zudem will Roche nach eigenen Angaben die Voraussetzungen zur Herstellung von 39 weiteren Medikamenten schaffen, die sich derzeit noch in Entwicklung befinden.

Biologische Medikamente – oder eben Biopharmazeutika – sind Moleküle, die nicht wie herkömmliche Medikamente mit chemischen Prozessen hergestellt werden, sondern mittels biotechnologischer Verfahren. Dazu kommen in einem ersten Schritt gentechnisch veränderte Zellen zum Einsatz, welche bestimmte Proteine produzieren. In einem zweiten Schritt werden die Proteine zu einer sterilen Lösung oder einem Pulver verarbeitet.

SDA/ami

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