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Rohner ratlos

Marcel Rohners Auftritt gestern in London gibt zu denken – und wirft Fragen auf. Etwa: Wie war es möglich, dass dieser Mann bei der UBS Chef von 80'000 Mitarbeitern wurde?

Ein Auftritt gibt zu reden: Ex-UBS-Chef Marcel Rohner machte gestern vor britischen Parlamentariern eine schlechte Figur.
Ein Auftritt gibt zu reden: Ex-UBS-Chef Marcel Rohner machte gestern vor britischen Parlamentariern eine schlechte Figur.

Wer es gestern nicht am Mittag in den Onlinemedien gesehen hatte, staunte spätestens bei der «Tagesschau» (siehe Box links) am Abend: Da sass ein Marcel Rohner, seines Zeichens Ex-Chef der UBS, einer der weltgrössten Banken, britischen Parlamentariern gegenüber und lieferte einen denkwürdig schwachen Auftritt ab. Nicht dass er Fehler eingestehen musste, das wäre ja an sich positiv. Nein, die Person Rohner schien gänzlich ohne Energie, hatte selbst in der Haltung den Befragenden nichts zu entgegnen. Kein Wunder, kommentierte SRF-Korrespondent Peter Balzli Rohners Hearing mit Superlativen im negativen Sinn: «Es ist ein gigantischer Imageschaden für die UBS.» Und: «Noch nie in der Wirtschaftsgeschichte musste eine Bank öffentlich derart viele Fehler eingestehen.»

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