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Russland soll Ex-Yukos-Aktionären 50 Milliarden zahlen

Der Konzern von Regierungskritiker Chodorkowski wurde von Russland zerschlagen. Dabei verloren die Yukos-Aktionäre viel Geld. Der Schiedsgerichtshof in Den Haag soll Moskau heute zu Schadenersatz verurteilen.

Aktionäre verloren viel Geld: Der ehemalige Hauptsitz von Yukos in Moskau. (Archivbild)
Aktionäre verloren viel Geld: Der ehemalige Hauptsitz von Yukos in Moskau. (Archivbild)
Reuters

Der Ständige Schiedsgerichtshof in Den Haag wird Russland einem Medienbericht zufolge zu 50 Milliarden Dollar Schadenersatz an Ex-Aktionäre des zerschlagenen Ölkonzerns Yukos verurteilen. Das Gericht werde die Entscheidung noch an diesem Montag verkünden.

Das berichtete die russische Wirtschaftszeitung «Kommersant» auf ihrer Internet-Seite unter Berufung auf namentlich nicht genannte Informanten. Russland werde voraussichtlich in Berufung gehen.

Eine Gruppe ehemaliger Yukos-Aktionäre fordert von der Regierung in Moskau 100 Milliarden Dollar Entschädigung, weil sie nach eigenen Angaben durch die Auflösung des einst von dem Regierungskritiker Michail Chodorkowski kontrollierten Konzerns viel Geld verloren haben. Der Prozess hat nicht zuletzt wegen der angespannten Beziehungen zwischen dem Westen und Russland im Zuge der Ukraine-Krise an Brisanz gewonnen.

SDA/chk

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