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Scharfe Kritik der Angestellten an Novartis-Führung

Der geplante Stellenabbau bei Novartis wurde an der Generalversammlung des Konzerns heute Dienstag in Basel als «purer Zynismus» gebrandmarkt. Präsident Jörg Reinhardt versprach Besserung.

«Wir werden uns bemühen»: Präsident Jörg Reinhardt (r.) an der Generalversammlung, ganz links CEO Joe Jimenez und Ulrich Lehner, Vize-VR-Präsident.
«Wir werden uns bemühen»: Präsident Jörg Reinhardt (r.) an der Generalversammlung, ganz links CEO Joe Jimenez und Ulrich Lehner, Vize-VR-Präsident.

Die Novartis-Führung hat sich an der Generalversammlung in Basel harsche Kritik vonseiten des Personals anhören müssen. Grund dafür ist der Mitte Januar angekündigte Abbau von 500 Stellen am Hauptsitz in Basel und 500 weiteren Arbeitsplätzen in Europa. «Die Ankündigung ist für die Betroffenen eine Katastrophe», sagte Angestelltenvertreterin Brigitte Martig. Der Umstand, dass in den Medien der gleichzeitige Aufbau von rund 500 Stellen hervorgehoben worden sei, bedeute einen Schlag ins Gesicht jener, die nun den Verlust ihres Jobs fürchten müssten. Ohnehin geht Martig davon aus, dass lediglich 300 neue Stellen geschaffen werden.

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