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Schielen auf den lukrativen US-Markt

Die Stärkung der Onkologie ergibt für Novartis Sinn. Krebsmedikamente erlauben auf dem Hauptmarkt USA weiterhin hohe Gewinne.

In US-Apotheken sind die meisten Medikamente mindestens 50 Prozent teurer als in Europa: Walgreens-Filile in Jackson, Mississippi.
In US-Apotheken sind die meisten Medikamente mindestens 50 Prozent teurer als in Europa: Walgreens-Filile in Jackson, Mississippi.
Keystone

Der US-Markt ist für Pharmafirmen der wichtigste und stärkste überhaupt. Nirgendwo sonst können sie höhere Gewinne machen. Daran ändert auch die Gesundheitsreform nichts. Novartis kann, wie andere Anbieter auch, die Preismacht in den USA und damit die hohen Margen in den kommenden Jahren aufrechterhalten, bilanziert Standard & Poor’s in einer aktuellen Marktanalyse. Novartis indessen ist in den USA in einer doppelt guten Ausgangslage. Der Konzern stärkt mit dem Zukauf der Onkologiesparte von GSK seine Position im Markt der hochprofitablen Krebsmedikamente. Zugleich ist das Unternehmen mit Sandoz auch auf dem stark wachsenden Generikageschäft präsent. Nachahmerpräparate machten letztes Jahr in den USA schon 84 Prozent aller Verschreibungen aus. Die Margen dafür sind allerdings etwa die Hälfte tiefer als für die Originalmedikamente.

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