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Schindler kürzt die Gewinnprognose

Der Lift- und Rolltreppenbauer Schindler korrigierte seine Gewinnerwartung fürs laufende Jahr erneut deutlich nach unten. Die Zahl der Aufträge wie auch der Umsatz stiegen dagegen an.

Mehr Aufträge, weniger Gewinn: Eine Rolltreppe der Firma Schindler. (Archivbild)
Mehr Aufträge, weniger Gewinn: Eine Rolltreppe der Firma Schindler. (Archivbild)
Keystone

Der Lift- und Rolltreppenhersteller Schindler vermeldet nach neun Monaten zwar weiterhin ein sattes Plus an Aufträgen und Umsatz, die Profitabilität hinkt dem Wachstum aber hinterher. Deshalb stutzt Schindler seine Gewinnprognose.

So holte Schindler dieses Jahr von Januar bis September für 7,2 Milliarden Franken Aufträge herein, 7,0 Prozent mehr als noch 2012. Und auch der Umsatz stieg um 6,2 Prozent auf 6,4 Milliarden Franken, wie es heute in einer Mitteilung hiess. Das operative Ergebnis (Ebit) dagegen lag mit 682 Millionen Fr. 5,7 Prozent tiefer.

Das Betriebsergebnis habe sich im 3. Quartal unter den Erwartungen entwickelt, schrieb Schindler denn auch. Nach sechs Monaten hatte das Unternehmen bereits ein Ebit von 470 Millionen Fr. gemeldet.

Rund 30 Prozent tiefer

Die schlechtere Profitabilität im dritten Quartal zeigt sich auch in der Marge: Bewegte sich der operative Gewinn 2012 nach neun Monaten noch bei 11,9 Prozent des Umsatzes, liegt die Marge nun bei 10,6 Prozent.

Der Reingewinn, der überdies noch mit einer Abschreibung auf der Beteiligung am südkoreanischen Lifthersteller Hyundai Elevator belastet wird, fiel mit 368 Millionen Franken dagegen rund 30 Prozent tiefer aus. Obwohl im vierten Quartal noch Restrukturierungskosten anfallen werden, schätzt Schindler, dass der Jahresgewinn schliesslich zwischen 500 und 550 Millionen Franken zu liegen kommt.

SDA/ajk

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