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Schlechte Noten für den tapferen Signor Monti

Der italienische Regierungschef macht, was er kann: Sparen, anschieben, Arbeitsmarkt flexibilisieren. Trotzdem wird er von Moody's abgestraft. Warum? Absurditäten im Arbeitsmarkt lassen grüssen.

Ist nach Meinung von Analysten und Beobachtern auf halbem Weg steckengeblieben: Italiens Regierungschef Mario Monti. (4. Juli 2012)
Ist nach Meinung von Analysten und Beobachtern auf halbem Weg steckengeblieben: Italiens Regierungschef Mario Monti. (4. Juli 2012)
Max Rossi, Reuters
Viele Italiener sind nicht bereit, den Kurs Mario Montis mitzutragen: Demonstration gegen das Sparprogramm des Regierungschefs letzten Herbst in Mailand. (17. November 2011)
Viele Italiener sind nicht bereit, den Kurs Mario Montis mitzutragen: Demonstration gegen das Sparprogramm des Regierungschefs letzten Herbst in Mailand. (17. November 2011)
Luca Bruno, Keystone
Die grossen Arbeitgeber im Land kämpfen mit den wenig flexiblen Verhältnissen im Arbeitsmarkt: Fiat-Arbeiter verlassen ein Werk in Turin. (14. Januar 2011)
Die grossen Arbeitgeber im Land kämpfen mit den wenig flexiblen Verhältnissen im Arbeitsmarkt: Fiat-Arbeiter verlassen ein Werk in Turin. (14. Januar 2011)
Massimo Pinca, Keystone
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Trotz Sparpaketen und Reformen hat die Ratingagentur Moody's Italien erneut abgestraft und die Bonität von A3 auf Baa2 herabgesetzt. Die Wirtschaftsaussichten bleiben trübe, der Arbeitsmarkt bleibt den Investoren zu unflexibel. Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Weil herkömmliche Arbeitsverträge den Mitarbeitern zu viel Schutz bieten, hat die Zahl befristeter und unregulierter Arbeitsverhältnisse in Italien in den letzten Jahren enorm zugenommen. Gerade junge Leute finden kaum noch ein Arbeitsverhältnis, das ihnen Sicherheit bietet.

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