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Schwarzarbeit grassiert

Die Schattenwirtschaft nimmt zu: Schweizweit untersuchten die Kantonskontrolleure letztes Jahr 12'223 Betriebe, in knapp 40 Prozent der Fälle stellten sie Verstösse fest.

Bund und Kanton kämpfen seit einigen Jahren gemeinsam gegen Schwarzarbeit. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Personenfreizügigkeit, die in der Vergangenheit zu Missbräuchen geführt und politische Diskussionen ausgelöst hatte, erstellte das Staatssekretariat für Wirtschaft Seco zum dritten Mal in Folge einen aktuellen Bericht zur Schwarzarbeit. Die Kantone führten letztes Jahr 12'223 Betriebs- und 37'001 Personenkontrollen durch. Ein Vergleich mit dem Vorjahr ist nicht möglich, da die Begriffe neu definiert wurden. In 38 Prozent der Betriebskontrollen stellten die Kontrolleure Verstösse fest.

Im Kanton Bern wurden 2010 vom Amt für Berner Wirtschaft Beco 1663 Personenkontrollen durchgeführt, 35 Prozent mehr als im Vorjahr. Davon verstiessen 117 Personen oder 7 Prozent gegen das Gesetz. Betriebe wurden in Bern 735 untersucht, in jedem dritten Fall stiessen die Kontrolleure auf vermutete Verstösse.

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