Zum Hauptinhalt springen

Schwarzer Monat für Schweizer Detailhandel

Die Umsätze im hiesigen Detailhandel sind im Juni um 4,6 Prozent gesunken. Besonders leiden die Schuh- und Kleiderhändler – nicht nur wegen des miesen Frühlingswetters.

Berge von Kleidern: In der Filiale von Tally Weijl an der Zürcher Bahnhofstrasse türmen sich Jeans.
Berge von Kleidern: In der Filiale von Tally Weijl an der Zürcher Bahnhofstrasse türmen sich Jeans.
Christian Beutler, Keystone

Die Zahlen sind brutal. Der Schweizer Detailhandel blickt auf einen düsteren Juni zurück. Die Umsätze sind nominal zum Vorjahresmonat um 4,6 Prozent gesunken. Dies ist der stärkste Rückgang seit Januar 2003, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) heute Morgen mitteilt.

Auch die realen, um Verkaufs- und Feiertage bereinigten Zahlen sehen nicht viel besser aus: Hier beträgt das Minus 3,9 Prozent. Auffallend ist der markante Rückgang bei den nicht zum Verzehr vorgesehenen Konsumgütern (Non-Food), deren Umsätze nominal im Juni um 6,8 Prozent gesunken sind. Bei den Lebensmitteln, zu denen das BFS auch die Tabakwaren hinzuzählt, ist das Minus mit nominal 1,5 Prozent deutlich weniger dramatisch.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.