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Self-Scanning: Das blüht Schummlern

Mit Stichproben kontrollieren Coop und Migros, ob Self-Scanning-Kunden ihre Einkäufe vollständig erfassen. Was geschieht, wenn ein Artikel ohne Bezahlung im Warenkorb landet?

Von Andrea Fischer
Ein Fehler ist schnell passiert: Self-Scanning-Kunde beim Erfassen eines Artikels. Foto: Lukas Lehmann (Keystone)
Ein Fehler ist schnell passiert: Self-Scanning-Kunde beim Erfassen eines Artikels. Foto: Lukas Lehmann (Keystone)

Zeit sparen beim Einkaufen – Self-Scanning machts möglich. Seit ein paar Jahren bieten die Detailhändler Migros und Coop ihren Kunden in hochfrequentierten Filialen die Möglichkeit, ihre Artikel während des Einkaufs selber zu erfassen und den ermittelten Betrag an der Kasse zu begleichen, ohne die Ware noch einmal in die Hand nehmen zu müssen. Bei der Migros läuft das System unter dem Namen Subito, bei Coop heisst es Pas­sa­bene. Doch das Self-Scanning birgt auch ein Risiko, für Kunde wie für Händler. Schnell ist es passiert, dass ein Artikel ohne Erfassung im Einkaufskorb landet. Migros und Coop führen deshalb Stichproben durch. Diese bestimmt das System nach dem Zufallsprinzip; doch weil man sich jeweils mit der Kundenkarte (Supercard oder Cumulus) anmelden muss, weiss das System, wann jemand gerade das Self-Scanning benutzt, und so kommt jeder hie und da in eine Kontrolle. Dabei werden die vom Kunden erfassten Artikel mit dem effektiven Einkauf abgeglichen. Allfällige Abweichungen würden dann einfach korrigiert, indem der Kunde den Fehlbetrag nachzahlt, sagt Andrea Bauer von der Genossenschaft Migros Aare.

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