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Shell stoppt Ölförderpläne in der Arktis

Der britisch-niederländische Mineralölkonzern Shell gibt seine Förderpläne vor der Nordwestküste Alaskas auf.

Abbruch: Shell führt die Ölbohrungen in Alaska nicht mehr länger durch. (Archiv)
Abbruch: Shell führt die Ölbohrungen in Alaska nicht mehr länger durch. (Archiv)
Keystone

Wie der Ölkonzern Shell heute mitteilt, werden die Probebohrungen im US-Bundesstaat Alaska eingestellt. Die bisherigen Funde von Öl und Gas dort reichten für weitere Bohrungen nicht aus. «Die Quelle wird versiegelt und verlassen.» Weitere Bohrungen seien dort in «absehbarer Zukunft» nicht geplant. Das Unternehmen hat umgerechnet mehr als sechs Milliarden Euro für die Förderpläne ausgegeben.

Die Arbeiten sind von Umweltschützern scharf kritisiert worden, weil sie negative Folgen für die Tierwelt am Nordpol gefürchtet haben. Ungeachtet der Proteste erlaubte US-Präsident Barack Obama Shell im Mai aber unter Auflagen Öl- und Gasbohrungen in der Arktis.

Die demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton allerdings sprach sich Mitte August dagegen aus. Sie nannte die Arktis einen «einzigartigen Schatz», das Risiko der Bohrungen sei zu gross.

sda/afp/fal

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