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Ski für eine russische Eliteeinheit

Zwei Bündner an der Zürcher Goldküste stellen handgefertigte Ski für anspruchsvolle Individualisten und Freerider her. Ihr Geschäftsmodell ist bestechend einfach.

Sie machen die Bretter nach Wunsch: Fabian und Andrin Schütz (v. l.) mit ihren neusten Skimodellen aus einer Titanlegierung und Holzfurnier.
Sie machen die Bretter nach Wunsch: Fabian und Andrin Schütz (v. l.) mit ihren neusten Skimodellen aus einer Titanlegierung und Holzfurnier.
Daniel Kellenberger

Ein Paar Ski mit Mahagonifurnier gefällig? Oder mit der wunderbaren Maserung eines Asts vom Olivenbaum? Das klingt extravagant, ist aber Teil der Strategie des wahrscheinlich kleinsten Skiproduzenten der Schweiz. Den Vogel schiessen die Gebrüder Schütz mit ihrem neusten Produkt ab: dem Furnier einer 4200-jährigen, sogenannt subfossilen Eiche, deren Holz über Jahrtausende luftdicht in Sümpfen eingeschlossen war. Individualisten, die sich gerne etwas Besonderes leisten, dürfen die einmalige Struktur und Farbe dieser Mooreiche auf die Pisten der Alpen tragen: millimetergenau auf die Oberfläche ihrer Ski eingepasst, kombiniert mit gleissend-edlem Titanstahl.

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