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SNB wirft den Kriegsballast ab

Was tun mit Aktien von Firmen mit Menschenrechtsproblemen? Die Anlagepolitik der Nationalbank stand zuletzt im Fokus. Nun hat sich die SNB zu einem Schritt entschlossen.

Ein Reputationsrisiko weniger: Waffensysteme der Firma Raytheon an einer Ausstellung.
Ein Reputationsrisiko weniger: Waffensysteme der Firma Raytheon an einer Ausstellung.
Keystone

Waffenhersteller mit international geächteten Produkten wie die US-Firmen Textron oder Raytheon könnten künftig aus dem Anlageuniversum der Schweizerischen Nationalbank gestrichen werden. Dies sagte die SNB-Führung am Rande einer gestrigen Veranstaltung in Zürich.

Das Direktorium habe unlängst «im Grundsatz beschlossen, auf Aktien von Unternehmen zu verzichten, die international geächtete Waffen produzieren, grundlegende Menschenrechte massiv verletzen oder systematisch gravierende Umweltschäden verursachen», heisst es im Text, mit dem sich die Nationalbank dazu zitieren lässt.

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