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«Snowden müsste Marc Richs Geschichte studieren»

Marc-Rich-Biograf Daniel Ammann spricht über die letzte Begegnung mit dem heute verstorbenen Rohstoffhändler, familiäre Tragödien und US-Agenten, die Rich per Heli aus der Schweiz holen wollten.

Glencore war sein Vermächtnis: Marc Rich auf einer Aufnahme aus dem Jahr 2002.
Glencore war sein Vermächtnis: Marc Rich auf einer Aufnahme aus dem Jahr 2002.
Keystone
Rich stand jahrelang auf der Liste der meistgesuchten Verbrecher des FBI. Ihm wurden unter anderem Steuerhinterziehung, Falschaussage und Handel mit dem Iran vorgeworfen. Mit seiner ersten Frau Denise (im Bild) war der Unternehmer von 1966–1996 verheiratet.
Rich stand jahrelang auf der Liste der meistgesuchten Verbrecher des FBI. Ihm wurden unter anderem Steuerhinterziehung, Falschaussage und Handel mit dem Iran vorgeworfen. Mit seiner ersten Frau Denise (im Bild) war der Unternehmer von 1966–1996 verheiratet.
Keystone
Im Jahr 2001 wurde Rich vom damaligen US-Präsidenten Bill Clinton (im Bild) begnadigt.
Im Jahr 2001 wurde Rich vom damaligen US-Präsidenten Bill Clinton (im Bild) begnadigt.
Keystone
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Herr Ammann, wann hatten Sie zum letzten Mal Kontakt mit Marc Rich? Vor ein paar Wochen telefonierten wir noch. Obwohl er schon länger etwas angeschlagen wirkte, schien es ihm den Umständen entsprechend gut zu gehen. Wir trafen uns Ende Februar in St. Moritz, und er fuhr noch Ski. Das war wirklich erstaunlich, denn beim Laufen hatte er je nach Tagesform etwas Mühe. Marc Rich war bis zuletzt sportlich tätig, er spielte auch Tennis.

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