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«So können die Aktionäre Druck ausüben»

Die Aktionäre von Citigroup und Barclays diktieren den Chefs die Löhne. Auch in der Schweiz fordern Anleger mehr Einfluss. Dominique Biedermann von Ethos zu Tagesanzeiger.ch über deren steigende Macht.

Daumen nach oben für mehr Aktionärsrechte: Dominique Biedermann, Direktor der Ethos-Stiftung, bei einer Medienkonferenz am 2. Februar 2012 in Zürich.
Daumen nach oben für mehr Aktionärsrechte: Dominique Biedermann, Direktor der Ethos-Stiftung, bei einer Medienkonferenz am 2. Februar 2012 in Zürich.
Keystone

Weltweit proben immer mehr Aktionäre den Aufstand. Gesalzene Bankerboni und himmelhohe Managerlöhne haben die Anteilseigner von Banken und Unternehmen dermassen auf die Palme gebracht, dass jetzt bei den Generalversammlungen die Fetzen fliegen. Verluste und Finanzskandale müssen sich die Top-Banker zuschreiben lassen, das würde die hohen Saläre in keiner Weise mehr rechtfertigen, so der Tenor. Nun haben zwei Bankenriesen klein beigegeben und die Löhne der Chefs nach unten korrigiert. Citigroup und Barclays haben deren Saläre fast halbiert. Am 27. April hält die Credit Suisse ihre Generalversammlung ab, am 3. Mai die UBS. Können die Beispiele aus dem angloamerikanischen Raum auch in der Schweiz Schule machen?

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