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So sieht der neue Doppelstockzug aus

Die SBB löst die grösste Bestellung ihrer Geschichte aus. Sie beauftragt Bombardier mit dem Bau von 59 Doppelstockzügen. Der neue Zug bietet eine solide Ausstattung auf dem neusten Stand der Technik.

So sollen die neuen Züge dereinst aussehen: SBB bestellten im Mai 2009 insgesamt 59 Doppelstockzüge bei Bombardier.
So sollen die neuen Züge dereinst aussehen: SBB bestellten im Mai 2009 insgesamt 59 Doppelstockzüge bei Bombardier.
SBB
Das Auftragsvolumen beträgt rund 1,9 Milliarden Franken.
Das Auftragsvolumen beträgt rund 1,9 Milliarden Franken.
SBB
Kundeninformationssystem in der 1. Klasse.
Kundeninformationssystem in der 1. Klasse.
SBB
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Bombardier erhielt den Grossauftrag aus folgenden Gründen. Die Fahrzeuge verfügen über den breitesten Innenraum und bieten gleichzeitig eine maximale Anzahl Sitzplätze, wobei die Sitzplatz-Abstände denjenigen des IC 2000 entsprechen. Die neuen Fahrzeuge verfügen über energieeffiziente Motoren, die Energie- Einsparungen von rund 10 Prozent erlauben.

Schnelle Fahrgastwechselzeiten sind möglich dank eines optimalen Fahrzeugkonzeptes mit gleichmässig angeordneten Türen. Die Intercity- Züge verfügen über ein grosses Restaurant und einen geräumigen Familienwagen. Die Standard-Toiletten sind geräumiger und bieten pro Zug mindestens einen Wickeltisch.

Steckdosen an allen Sitzplätzen

An allen Sitzplätzen sowohl in der 1. wie in der 2. Klasse sind Steckdosen und kabelloses Internet verfügbar. Zudem werden die Züge mit einem Businessabteil ausgerüstet, das geschäftliche Besprechungen und ungestörtes Arbeiten ermöglicht.

Die Züge haben elektronische Sitzplatzreservationsanzeigen. Zur Sicherheit der Reisenden sind sie mit Videoüberwachung und einem Notrufsystem ausgerüstet.

Und schliesslich sind die neuen Fahrzeuge «druckertüchtigt»: In langen Tunnels und beim Kreuzen von Zügen entstehen nach SBB-Angaben für die Reisenden spürbar geringere Druckwellen und weniger Ohrendruck.

Insgesamt habe Bombardier bezüglich Anschaffungs- und Lebenszykluskosten der neuen Fahrzeuge die günstigsten Bedingungen offeriert, hielt die SBB fest.

Bundesrat Leuenberger zufrieden

Verkehrsminister Moritz Leuenberger ist mit dem Entscheid der SBB zufrieden. Die Generaldirektion habe ein Unternehmen gewählt, das in der Schweiz viele Arbeitsplätze habe und dank dem Grossauftrag wohl auch erhalten könne, sagte er in Bern vor Medienvertretern.

SDA/bru

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