Zum Hauptinhalt springen

So wird der Energieriese Alpiq umgekrempelt

Der Solothurner Energiekonzern verliert seinen Chef. Verwaltungsrats-Präsident Hans Schweickardt kümmert sich nun um Stellenabbau, Firmenverkäufe und die Neubesetzung des Chefsessels.

Giovanni Leonardi geht, Hans Schweickhardt kommt. Der Alpiq-Verwaltungsratspräsident übernimmt die Agenden des zurückgetretenen Alpiq-Vorstands: Leonardi und Schweickhardt enthüllen das neue Alpiq-Logo anlässlich der letzten Generalversammlung der Atel Holding im Januar 2009.
Giovanni Leonardi geht, Hans Schweickhardt kommt. Der Alpiq-Verwaltungsratspräsident übernimmt die Agenden des zurückgetretenen Alpiq-Vorstands: Leonardi und Schweickhardt enthüllen das neue Alpiq-Logo anlässlich der letzten Generalversammlung der Atel Holding im Januar 2009.
Keystone

Der Rücktritt von Alpiq-Chef Giovanni Leonardi besiegelt die neue Ära der Schweizer Energiewirtschaft. Leonardi ist seit jeher als Hardliner in der Atomenergiedebatte bekannt. Brancheninsider meinen, seine Haltung sei für die Neuausrichtung des Konzerns nicht mehr tragbar gewesen.

Der Verwaltungsrat hat das in einem Communiqué weitaus diplomatischer formuliert. Darin heisst es, der Verwaltungsrat danke Leonardi für seinen «massgeblichen Beitrag bei der Zusammenführung von Atel und EOS» zum Energiekonzern Alpiq.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.