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Spin-off-Maschine ETH

Über 300 Firmen sind bisher mit ETH-Technologie gegründet worden. Und wie robust sind sie nach ein paar Jahren?

ETH-Absolvent Keith Gunura hat mit seinem «stuhllosen Stuhl» gute Marktaussichten. Foto: Sabina Bobst
ETH-Absolvent Keith Gunura hat mit seinem «stuhllosen Stuhl» gute Marktaussichten. Foto: Sabina Bobst

«Finanzplan»? «Konkurrenzanalyse»? Bis vor einem Jahr waren das Worte, die den Informatiker Christian Brändli nicht sonderlich interessierten. Doch heute spricht der Jungunternehmer so versiert über Venture Capital und Business ­Cases, als ob er sich nie in einer anderen Welt bewegt hätte. «Wir müssen enorm schnell wachsen und Kapital aufnehmen, denn unsere Technologie wird in ein paar Jahren bereits wieder veraltet sein», sagt der Gründer von Insightness, einem Start-up für spezielle Kamera-Chips. Brändli möchte mit seiner Firma den Weltmarkt erobern und setzt für die Risikostrategie all seine Ersparnisse aufs Spiel. Er ist sich bewusst, dass er scheitern könnte, doch dazu sagt er nur: «Das, was ich bis jetzt gelernt habe, war bereits alles wert.»

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